Eine geistige Haltung und eine Werkzeugkiste- WOL Woche 4+5

Es ist ein wenig wie Wasser predigen und Wein trinken…. Da trichtern wir unseren Kindern ein, auf keinen Fall auf Fremde zu reagieren und im Internet sicher nichts von sich preiszugeben. Und was machen wir? Treffen uns wöchentlich virtuell mit 3 Fremden und reden über unsere persönlichen Fortschritte und dabei auch mal über unser Leben. Und haben Spass daran, vertrauen uns und lassen uns durch die unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Perspektiven inspirieren. Zum Glück kriegen das die Kinder nicht mit….

Nach nun 5 Wochen ist unser WOL Circle zu einem (fast) festen Punkt im Wochenablauf geworden und eine Bereicherung für alle, speziell an einem Montag Morgen. Wir halten uns nicht mehr ganz so streng an die Vorgaben- vergessen zuweilen sogar, wo wir gerade stecken- begleiten uns aber immer noch auf der WOL-Reise, die bisherigen Erfahrungen einbeziehend und die neuen Inputs beachtend. Und so entwickelt jeder von uns für sich ein mindset und eine toolbox. Ein mindset, das uns hilft, Möglichkeiten oder Personen überhaupt erst zu sehen, sich in andere einzudenken, Gemeinsamkeiten zu finden, und Gelegenheiten zu erkennen. Und eine toolbox, die uns darin unterstützt, diese Gelegenheiten zu nutzen, diese Gemeinsamkeiten auszudrücken, diese Personen zu kontaktieren und ihnen nützlich zu sein.

Du musst den Menschen nützlich sein. Schon wieder so eine Weisheit, die bereits vor 20 Jahren an mich herangetragen wurde. Viele Dinge haben sich im Laufe der Zeit nicht geändert, sind Essenzen des menschlichen Zusammenlebens. Und doch gilt es sie in die digitale Welt zu übertragen und dafür zu erweitern. WOL kann dabei helfen. Sollte also (wider Erwarten) das gesetzte Ziel nicht erreicht werden, so hat WOL immerhin den Teilnehmer angeregt, über sich und seine Interaktionen zu reflektieren. Was in jedem Falle wertvoll ist.

Und zu meinem Ziel, meiner Liste? Dem Ziel bin ich schon viel näher, als ich es je in dieser kurzen Zeit für möglich gehalten hätte. Es hat sich leicht umformuliert, sich zum Teil selbstständig gemacht, ist konkreter, greifbarer geworden. Das hilft mir auch ausserhalb des WOL Circles, mich genauer, besser mitzuteilen. Und die Liste? Besteht heute aus völlig anderen Personen als ursprünglich- alles neue Kontakte, von denen ich vor wenigen Wochen gar nicht wusste, dass sie existieren. Was will man mehr….

Vom bedingungslosen Lernen- WOL 2 und 3

Heute Morgen fand unser 3. WOL Circle statt-ja, wir sind nicht die Schnellsten, aber wir bleiben dran! Und das heutige Thema, Zeitmanagement, passte gerade hervorragend. Denn bei uns allen ist momentan viel los, und wir können gerade viel weniger Zeit mit dem #cl2025 und #WOL verbringen, als wir eigentlich gerne möchten. Deswegen habe ich nach dem WOL Circle beschlossen, Übung 2 (Bezahle Dich zuerst selbst) sofort durchzuführen und mich hier und jetzt mit der Zeit für eine Reflexion und einen Blog Post zu beschenken!

Woche 2 war für die Teilnehmer, die bereits Personal Knowledge Management machen, eine relativ einfache Woche. Neue Netzwerkpunkte finden, diese zu berühren durch ein Like oder einen Kommentar, eventuell sogar bereits mit ihnen konkreter in Kontakt zu treten, ist eine Vorgehensweise, die auch für PKM zentral ist. Der Unterschied zu PKM ist, dies bei WOL gezielt zu tun- mit einem Ziel oder einer bestimmten Fragestellung im Hintergrund. Dies war für mich ja auch bereits eine Erkenntnis der 1. Woche.

Doch nicht alle potentiell interessanten Personen lassen sich über die Sozialen Medien kontaktieren. Es gibt Leute, die sind nicht präsent oder nicht aktiv. Macht nichts. Wie bei unserem Austausch schnell klar wurde, geht auch immer noch das gute alte Email- vorausgesetzt, das Mindset in der Email ist das gleiche wie beim vorgeschlagenen Weg über die sozialen Medien, nämlich Ich biete Dir einen Beitrag an. Schwieriger ist es aber, solche Kontakte aktiv zu halten ohne aufdringlich zu sein. Wir werden berichten, ob uns dies gelingt und vor allem wie.

Aber eben, das Zeitmanagement…. Sich 10% seiner Arbeitszeit für Lernen einzuplanen, haben alle schon probiert, und es hat bei niemandem funktioniert. Spannend ist der Ansatz, bei einem längeren Arbeitsweg ortsgebunden zu lernen- im Zug von Station A bis Station B. Aber auch dies erfordert Disziplin. So kamen wir undisziplinierten Circle Teilnehmer zur Frage, ob es denn überhaupt ein fixes Lernpensum braucht? Ob wir uns selbst nicht zu Herzen nehmen sollten, was letzte Woche im #cl2025 diskutiert wurde- nämlich sich bewusst werden, dass wir 70% während unserer Arbeit lernen. Und dass das, was wir zusätzlich lernen oder wo wir uns zusätzlich engagieren wollen, halt in Wellen funktioniert. Mal haben wir mehr Zeit und Energie, mal weniger. Anstatt uns unter Druck zu setzen und frustriert zu sein, wenn es mal nicht so klappt, Lernen bedingungslos anzusehen und uns „nur“ darauf zu konzentrieren, dass die Wellentäler nicht Überhand nehmen, sondern ein Wellenkamm in Aussicht ist. Denn wenn der Mensch nicht bereit ist zu lernen- aus welchen Gründen auch immer- kann er auch nichts lernen!

So haben wir für uns die wichtigsten Faktoren für unser Lernen zusammengestellt: Realistische Ziele, Bewusstsein was/wieviel wir lernen, ein wenig Geduld, und unser unterstützendes Netzwerk. Denn- so waren sich in dieser intensiven Zeit alle einig- die Regelmässigkeit des WOL Circles und der damit einhergehende, positive Gruppendruck sind für uns alle eine grosse Hilfestellung um „dran zu bleiben“- auf welchem Level nun auch immer.

Und eben, die 70%. Lernen während der Arbeit, während dem WOL. Wie @audelatreille es uns gleich wieder wunderbar aufgezeigt hat, indem sie unser Meeting in eine Sketchnote verwandelt hat- ihrem Ziel „Inhalte durch Visualisierungen zu ergänzen“ wieder einen Schritt näher :-)!

A very brief introduction to Personal Knowledge Management

Ottobock, this weeks company in the #cl2025 Moocathon (see https://colearn.de), asks people to think about their own learning strategies. In this context, PKM came up very quickly. As some people where wondering what PKM means, I decided to post this text of mine, which originally was an assignment in a MOOC, asking for examples of Collaborative Intelligence. 

At first sight, it does not seem that Personal Knowledge Management has a lot to do with Collaborative intelligence or Social learning. But actually, it has a lot to do with it!

Personal Knowledge Management (PKM) is a way of personal learning and advancing in a highly connected world. Harold Jarche, one of the leaders of PKM, sums it up as SEEK, SENSE, SHARE.

Seek for good, valuable sources. This does not mean static sources as e.g. text books, but humans- leaders and experts in the field your interested in. They may publish blogs, newsletters, articles in magazines, or Tweets you can read and learn from. They are the sources of collaborative intelligence you can reach for and use.

Sense what you learned. Just reading something does not have the same level of impact than trying to make sense of it by putting it into your context, your problem, your expertise. Reflect on what you read and draw your own conclusions.

Share your thoughts with others. Publish what you reflected on or what conclusions you draw. This can be done by commenting on other peoples blog posts or articles (and not just “well done”!) or by publishing your own thoughts in posts or articles, referencing your sources or inspirations.

By doing so, you do your part in Social Learning, you give something back to the community you learned from and you contribute to the Collaborative Intelligence.

So how to start?

One point is to find the right sources. Normally you already stumble upon quiet some sources just by searching the Internet. It is valuable to find sources that deliver continuously interesting content. This may require some time and effort.

The other point is to find the right medium. Maybe you like blogs and therefore a RSS feed reader. Or you like Facebook. Or you like (like me) Twitter.

Twitter for me is the most valuable tool for PKM. By following people and reading their re-tweets, you find other valuable people in the field and can expand your network. By reading articles or blog posts they wrote (and tweeted), you learn new stuff. And by reading articles or blog posts of other people they liked and therefore tweeted, you get to content already reviewed. In addition, it is a medium that can be easily used in short time- while waiting for the bus or pick up your kids at school.

Another plus for twitter is the immediate feedback you’re getting, which leads to a unique collaborative learning dynamics with a sense of community (also through the network building aspect of PKM in general) and motivation to contribute by sharing and reviewing.

But you may still need a tool for sense-making. For me, that’s my blog. This blog is primarily for me to „digest“ what I learned, but still I publish publicly and also share my posts on Twitter and other social networks (and get a few views each time ;-)). I combine it with a mind-map to keep track of what I read and how it is connected and influences. Other tools may include wikis, Evernote, or special platforms with forums or project-pages. Some sources: https://legacy.ici-berlin.org/library/research-toolkit/personal-knowledge-management-tools/

Harold Jarche has several workshop he offers where one can learn how to build up an own PKM strategy. Another valuable person to follow is Jane Hart. She is the Queen of social learning at the workpace (and highly interacting with Harold Jarche) and also yearly publishes a huge survey about Tools for Learning. On Twitter you can find them here and here, and me you can find as mcschlatter.

Other sources about PKM:

https://www.linkedin.com/pulse/personal-knowledge-management-how-do-25-resources-10-books-garfield

http://www.kmworld.com/Articles/Editorial/Features/Personal-toolkit-A-framework-for-personal-knowledge-management-tools-9416.aspx

Picture: http://jarche.com/2015/05/social-learning-is-personal/

Die Krux mit der Liste- die erste WOL Woche

Ich schaffe es einfach nicht! Seit rund zwei Wochen bin ich dran. Und hab noch keiner einzigen Person meiner WOL Liste einen Beitrag geschenkt….. Schlecht! Oder etwa doch nicht?

Ich gebe es zu, ich bin unserer WOL Gruppe ein wenig vorausgeeilt (Neugier) und hatte schon vor unserem ersten Treffen meine Liste begonnen. So konnte ich auch gleich 8 Einträge vorweisen, meist Personen, denen ich irgendwann in meinem Leben begegnet bin und von denen ich irgendwie hoffte, dass sie mich meinem Ziel näher bringen können.

Eine Person habe ich kontaktiert- auf Twitter gefunden, ihr gefolgt und einen Beitrag geschenkt. Um festzustellen, dass diese Person wohl nur bei jedem zweiten Vollmond ihren Twitter Account bedient.

Ansonsten habe ich es zu keiner weiteren Person geschafft. Nicht, weil ich keine Zeit gehabt hätte. Auch nicht, weil ich Angst hätte oder nicht wüsste wie. Nein, der Grund ist-ich glaube WOL funktioniert! Und zwar wie versprochen (und von mir natürlich nicht geglaubt), schon ab der ersten Woche. Anstelle meiner Personen habe ich nämlich bei jedem Besuch der sozialen Netze noch interessantere, an meinem Ziel näher dran lebende Persönlichkeiten oder Organisationen gefunden. Das Resultat sind 4 neue spannende Verbindungen diese Woche, wovon als Sahnehäubchen eine der Verbindungen mich gefunden hat, und nicht ich sie.

Meine Freundin, hart im Nehmen und hart im Geben, meint natürlich Anfängerglück! Aber nein, das ist es nicht. Ich bin ja nicht erst seit dem WOL Circle daran, Leute in Verbindung mit meinem Ziel zu suchen (und nicht wirklich zu finden). Der Unterschied für mich ist, dass ich a) mit einem sehr klar definierten Ziel arbeite und b) nicht mit Stichworten oder nach ganz bestimmten Personen leise suche, sondern laut und über soziale Netzwerke und mich dabei auch treiben lasse.

Und jetzt meine Liste? Ich schaue sie an und freue mich darüber, dass sie schon so geholfen hat…..

Nachtrag: Nach dem Hören des WOL Woche 3 podcasts braucht es einen Nachtrag! Harald Schirmer erzählt, wie man über Netzwerke, Foren oder sogar Übersetzungstools zu neuen Begriffen für seine Interessen gelangt, welche dann bei einer Google-Suche plötzlich ganz neue Treffer erzielen. Dem kann ich nur zustimmen! Für mich nicht nur eine Transformation vom Englischen ins Deutsch, sondern auch genauere oder einfach andere Bezeichnungen, welche mich auf ganz neue Pfade führen. Mein Liebling momentan: ganz simpel- Lernnetzwerk!

Mein erstes Blind Date und die Schwierigkeit, offene Lernumgebungen ohne direkte Lernziele zu etablieren

Today in german as this blog post is part of my learning journey in the german cl2025 MOOCathon.

Heute trafen sich die Teilnehmer der Schweizer Lerngruppe #cl2025ch das erste Mal virtuell- für mich eine Premiere, noch nie hatte ich ein Meeting mit Personen, die ich im Internet kennengelernt hatte!

Martin startete das Treffen mit einem “Check in”- jeder legte kurz da, was so ein Montag Morgen für ihn bedeutete und wie er den heutigen bisher erlebte. Ein schöner Einstieg um das Eis zu brechen, wobei dieses sehr schnell schmolz und wir sofort in einer anregenden Diskussion zu Lernen in Organisationen landeten. So anregend, dass die Zeit im Nu verging und WOL in den Hintergrund geriet. Deswegen wurde beschlossen, ab jetzt jeweils 45 Minuten WOL zu widmen und anschliessend eine offene Diskussion zu unseren Erfahrungen mit L&D und dem cl2025 MOOCathon abzuhalten.

Ein grosser Teil der Diskussion handelte von der Schwierigkeit, offene Lernumgebungen ohne direkte Lernziele zu etablieren. Sei es von Seiten Management, aber auch von Seiten der Lernenden her. Es wurde zum Beispiel berichtet, wie ein in einer Firma durchgeführter MOOC die Mitarbeitenden überfordert hat, da sie konkrete Lernwege und –ziele erwarteten. Wie Diskussionsplattformen leer blieben, da die Leute sich scheuten, teilzunehmen oder keinen Nutzen darin sahen und dafür auch keine Zeit aufwenden konnten oder wollten. Es wurde besprochen, ob Lernende eine gewisse „Lernreife“ erwerben müssen, um Lernen als Prozess an sich ohne konkrete Zielsetzung zu sehen. Und wie das Prinzip der Augenhöhe etabliert werden kann.

Ein anderer Aspekt war die Frage, ab welcher Grösse ein Unternehmen Plattformen und/oder Tools zum Wissensaustausch braucht. In kleineren Unternehmen wählen die Mitarbeiter das persönliche Gespräch und erhalten Wissen im Kontext, wobei dieses aber nicht externalisiert und für spätere Zeitpunkte festgehalten werden kann. Grosse Unternehmen wählen Informations-Plattformen, was dies dann aus dem Kontext reissen kann. Martin erzählte dabei kurz von Ask the Brain, ihrer Wissensplattform, welche sowohl als Informationsspeicher aber auch für Diskussionen und damit Weiterentwicklungen von Fragestellungen dient.

Schlussendlich drehte sich das Gespräch noch um Communities und die Schwierigkeit solche aufzubauen und zu erhalten. Wie manage ich eine Community? Wie finde ich die richtigen Leute, um eine aktive Community aufzubauen? Können MOOCs (ohne M), WOLs oder ein konkretes Lernziel Starter für eine Community sein?

Ich freue mich schon sehr auf den Austausch nächsten Montag!

Bild von https://en.wikipedia.org/wiki/File:Gene_Pierson_on_Blind_Date.jpg

No network? Afraid of speaking out? Try WOL!

Knowledge management and modern learning have a common ground: interact, exchange and collaborate to learn and advance. To do so, one has to have a supportive network and the ability to formulate one’s aims, ideas and thoughts. Which may not be the case for everybody. You may not have a network (yet), collaborative work is not a part of your organization’s culture (yet), or you are just shy and don’t dare to contribute (yet).

Working Out Loud (WOL) is an approach (or a whole movement) that helps you to build trustful relationships and thereby a network supporting you in reaching a personal aim. It teaches you how to reach out and engage with people, to build up trust, to get and give (from recognition to sharing actual work), to empower yourself and others, and to contribute to establish a collaborative culture.

I never did WOL before, but now I take the chance of the #cl2025, the Corporate Learning 2025 MOOCathon of the Corporate Learning Alliance, to experience it myself. Our small learning group of 5 will meet once per week (virtually, maybe personally) for one hour for a total of 12 weeks and thereby follow the Circle Guides. This should step-by-step lead us to a new habit that includes outreach, engagement, strengthening of relationships and, of course, reaching a goal by peer-support.

I am very curious and looking forward trying this (for me) new approach of learning and collaboration in the digital age. As I do personal knowledge management (PKM) for quiet a while now, which seems to partly overlap with WOL, I am wondering about the similarities and differences of the two. And last but not least I am wondering how such an approach could be applied to supporting network building within an organization. I definitively will tell you!

Picture taken from : https://pbs.twimg.com/media/CUMZNisUAAABgDd.jpg

Visualize your knowledge!

Currently I am working on a project that includes visualisation of information and knowledge, respectively. Visualisations can help to clarify information, to compress large amounts of information, to transfer knowledge, to trigger insights in the viewer, and to support the creation of new knowledge by stimulating imaginary. So visualisations influence most of the traditional building blocks of knowledge management.

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More than text, visualization can also provoke emotional reactions, both positively (improving our understanding) and negatively (manipulating and distortion), thereby motivating the viewer to contribute and/or create.

Continue reading „Visualize your knowledge!“

This service has shut down

So it’s this time of the year when Jane Hart compiles her Top 200 Tools for Learning. It’s her 10th list of tools that help people in professional and personal learning, workplace learning, and education, and it’s based on votings by learning professionals worldwide. Some of the tools are (very) widely known and well established, like YouTube (this years’s No 1) and Twitter, Moodle, a bunch of Webinar services, presentation tools from PowerPoint to Prezi to Slideshare, and so on- check it out yourself.

But then there are all those other tools. New tools. The list used to be a Top 100 list, now it’s a Top 200 list. Which already says a lot. New on the list this year are e.g. Flipbuilder, which „provides Flash and HTML 5 flip book design software to build 3D flip-page effect e-books from PDF, images and Office files“. Or Curatr, „a social learning platform from HT2 which enables rapid delivery of gamified courses“. And many more.

Although I like to see new tools appearing, I immediately have to ask myself- how long will this service be alive? And what do you do if it’s discontinued??

Webtools4U2Use is a Wiki by K-12 school library media specialists, and on their Finding the Right Tool site, which is very rich too, they include an interesting blog post by Greg Garner dealing with those questions:

But there’s an ugly side to all these free web-based tools that have spawned dozens of conference presentations with cleverly-worded titles: sometimes they fail. I’m talking about the big fail: shutting down the service.

He advices 3 things:

  • There is no such thing as a free lunch. The web has conditioned us to believe that everything should be free. Except that nothing is free. If you like a service, pay for it. If there isn’t currently an option to pay, email the creator/developer and beg to send them money. (Seriously.)
  • Think About Ideas, Not Tools. Always ask yourself what you’re hoping your students will learn before you select your tool. (Don’t use the tool for the tool’s sake)
  • Think Categorically. Think about the various roles that each of your tools fill. Know what kinds of technology (not which tool) would best augment student learning

Read more at: What To Do When Your Favorite Tech Tool Calls it Quits

I completely agree, especially with No 1. That’s why I pay for most of the tools I use- normally there is a basic plan which is low-cost. I just subscribed to a resource planning tool for $2.50 per month. I guess that’s affordable, not?

Beside that, I always consider two other things:

  • Is this new tool really more functional than what I used so far? Or does it just look shinier than my old, established one?
  • Do I trust the developer enough to (already) implement the tool into my workflow? Or is it better just to play around with it with unimportant data and wait?

Most of the time I decide to wait. I do use it, I play with it, and if I like it, I buy the Pro version and hope many other people will do the same. But to include a tool into my personal Top Tool list, it definitevely has to prove to be long-lived. And up to that point, I only feed it with data or information I do not grieve for when it disappears.

One of the tools I just discovered and I am testing now is list.ly. You can check it out here:

Picture from macrumors.com

Help needed: Where do you share your hack?

I’m sure you’re a hacker. Yes, you. I am sure you already hacked something at least once in your life. You don’t believe me?

Remember when you were on a picknick without your pocket knife and used a long toothed key to cut your tomato? Remember when you …..

Sometimes, such hacks are not only moment-savers, but they lead to something new, something improved, something cost-saving. Something that may help other people too.  Or something that is just funny. So why not sharing?

Indeed, you find quiet a bunch of platforms on the internet where people share their hacks. Like Ikea Hacks, Mom (and Dad) Hacks, Lego HacksLawn Mower Hacks, or MacGyverismsBut what about hacks from and for work?

During my PhD I was known as the person who hacks Western Blotting protocols, cutting the running time to half. I taught some other people how to achieve this face-to-face, but as human interactions normally are limited, it did not spread widely. As many other good-to-brilliant ideas by many other creative people did too.

I remembered this when I recently read an article: Cooking, Nursing and Making: Harnessing Tacit Knowledge for Discovery and Innovation. It talks about a platform for nurses sharing their hacks.

Now, as then, nurses are loaded with this kind of tacit knowledge and insight – hard-won observations from the trenches about what is needed and useful. Every day, working outside the limelight of the “professional” innovation discussion, they are quietly fabricating solutions to many challenges on the front lines of patient care.

The question is how to channel and amplify all of that latent creativity to best effect. That’s just what MIT researchers Jose Gomez Marquez and Anna Young, at the Little Devices Lab are attempting to do with MakerNurse – a project that brings together nurses with the right support and tools to unlock their tacit insights and give expression to their creative solutions.

So I got curious: Do other professionals share their hacks too? I am not talking about Best Practices or Standard Procedures or list of resources, I am talking about how to do it, how to improve it, how to hack it. Tacit knowledge.

I started with the field I am familiar with: Bio lab work. That’s what I found:

  • 25 real lab hacks on a biotechnology company website (and they’re good)
  • Some conversation on reddit about hacks but difficult to read
  • A platform claiming to share wisdom on lab issues (some good articles but most of it are basic explanations, not hacks)
  • The Biohacking Laboratory (2013-2014) of the Medical Museum in Copenhagen (check out their self-made centrifuge :-))
  • And a handful of blog posts with some tips.

That’s all? Really? Please tell me that’s not true. Please help me- do you know platforms on the internet enabling people to share their work-related hacks, their experiences, their tacit knowledge? Do YOU share knowledge, and where?

Picture taken from Medical Museum

Dead or alive? Act agile!

When I tell people I am dealing with Knowledge Management, I normally get one of these three reactions:

Wide eyes: What the hell are you talking about?
Appalled eyes: How the hell can you work voluntarily on this?
Pitiful eyes: Why the hell do you join a sinking ship?

While Nr 1 and 2 are easy to deal with (they either never got in contact with KM- or in a way one shouldn’t get in contact with it), Nr 3 is a more difficult one. Because it is justified to ask if KM isn’t dead already.

There was the time when everybody had to do KM. Which in most cases meant document management (please tag your documents according to this taxonomy here and store it in the folder according to these rules here and be sure the document has the structure given here) or implementation of After Action Reviews or World Cafes (please block two of your precious working hours to sit with us discussing what may be useful one day after you left the company or are retired). Accordingly, and that’s where reaction 2 occurs, people got very bored by those consultants learning their organization how to improve. And management did not see the effects expected. So KM faded….

Tom Davenport, one of the „Big Ones“ of KM, lists in his LinkedIn article more reasons for the ship to sink:

  • It was too hard to change behavior
  • Everything devolved to technology
  • The technology that organizations wanted to employ was Microsoft’s SharePoint
  • There was often too much knowledge to sort through
  • Google also helped kill KM
  • KM never incorporated knowledge derived from data and analytics

He concludes: Any chance that this idea (of KM) will come back? I don’t think so.

Kaboom…. Even the gurus don’t believe in it anymore…  But although all those points are relevant, isn’t something else even more blamable?

By looking at KM strategies, we often see big projects, carefully planned, with defined outcomes. Designed within project management tools including process owners, aims, activities. And, I am sure, monthly reports.

But knowledge is human, and it’s management is dependent on human interaction, human needs, human motivation. It is not a process or a production chain.

And- it is AGILE. What you need to know today is not the same you need to know tomorrow. What sounds perfect for one group may not work for the other unit. What started to be useful at one point may not be useful anymore later.

So why not look at software development again? How does this sound:

  • Individuals and interactions over processes and tools
  • Working software over comprehensive documentation
  • Customer collaboration over contract negotiation
  • Responding to change over following a plan

Want to read more?  Agile Software Development

And want to know how it’s done?

It’s done in a self-organising, trustfulness team. Uuh, sounds familiar, not?
It’s done with face-to-face communication. Heard about this before, not?
And: it is done iterative. Small steps are taken. The product is evaluated frequently, the requirements are re-defined frequently, the customer ( aka the users) are included frequently, and the whole team supports a flexible mindset and planning.

And that’s how management of knowledge should be executed too. Start with something small; talk to people about their needs and about their experiences with what you implemented so far; redesign according to what you heard; let people evaluate again; expand to the next level; talk to people; redesign; evaluate; expand; talk; redesign; evaluate; expand…

So follow Davenport: If another notion that’s related to yours comes along and gains popularity, don’t shun it, embrace it. Implement an agile approach to your knowledge management!

Picture taken from https://pritamsen.wordpress.com/tag/agile-software-development/