Keine Angst vor der Digitalisierung- Mütter, sie ist Eure Chance!

Das Schreckgespenst der Digitalisierung geht um! Und ein kürzlich rumgereichter Artikel will uns weissmachen, dass es gerade die Frauen sind, die unter der digitalen Transformation leiden werden. Was für ein Blödsinn! Noch nie waren die Möglichkeiten und Chancen für Familienfrauen so vielfältig und gut wie gerade jetzt. Man muss sie nur erkennen und sich zu Nutze machen.

Im Zuge der Digitalisierung wird von Automatisierung und Verlust von Arbeitsplätzen gesprochen. Von der Wichtigkeit der MINT Fächer (in denen wir Frauen untervertreten sind), von Blockchain, künstlicher Intelligenz und virtueller Realität. Also von Technologie. Dabei geht unter, dass die digitale Transformation noch viele andere Gesichter hat. Dass es zum Beispiel dank digitalen Angeboten noch nie so einfach war, sich weiterzubilden. Dass man sich online eine eigene Präsenz aufbauen kann, die aussagekräftiger ist als jeder CV. Dass die virtuelle Welt ganz neue Möglichkeiten bietet, sich Netzwerke aufzubauen. Oder dass die digitale Transformation neue Berufsbilder mit sich bringt, die man sich selbst erarbeiten kann. Und das alles zeit- und ortsunabhängig, von zuhause aus, abends, während der Spielgruppe des Kleinsten. Also ideal für uns Mütter! Wie das geht? Zum Beispiel so wie bei mir:

Weiterbildung, Weiterbildung, Weiterbildung

Ich wusste eigentlich schon vor der Geburt des ersten Kindes, dass eine Rückkehr in meinen angestammten Beruf nicht möglich sein würde. Umorientierung, Weiterbildung war also angesagt. Genau zu diesem Zeitpunkt startete Coursera seine ersten MOOCs. Massive Open Online Courses, Kurz-Weiterbildungen übers Internet, die gratis sind und an denen viele, ja sehr viele Menschen gleichzeitig teilnehmen. Der erste Kurs war eine Offenbahrung. Da konnte ich lernen, was mich interessierte, wann ich Zeit hatte, und in dem Tempo, das gerade passte. Perfekt für eine Mutter mit Kleinkindern! Das war vor rund 5 Jahren. Bis heute habe ich rund 7 Online Kurse besucht, teils MOOCs zu so unterschiedlichen Themen wie Project Management und Storytelling. Teils Kurse mit offiziellem Abschluss wie ein Online CAS eines Schweizer Bildungsanbieters. Dass ich neben dem eigentlichen Inhalt auch gleich noch mitbekommen habe, wie online Didaktik und virtuelle Zusammenarbeit funktioniert, war dabei ein willkommener Nebeneffekt. Heute ist das online Bildungsangebot riesig-von der Migros Klubschule über die AKAD bis zur Fernfachhochschule gibt es Ausbildungsgänge, und dass nur schon in der Schweiz! Dank Digitalisierung ist es möglich, Weiterbildung schon während der Kinderpause anzugehen. Was für eine Chance!

Fast gleichzeitig begann ich, mit WordPress rumzuspielen. Zuerst ein Blog- inhaltlich eher banal- mit dem ich die Software kennenlernen konnte. Dann die erste Webseite. Dann eine anspruchsvollere Webseite. Und dann eine noch anspruchsvollere Webseite. Einfach für mich, weil ich neugierig war, was sich da alles rausholen liess, und weil es Spass machte. Es gab Leute, die wussten davon. Und schauten sich an, was ich da so machte. Und kamen irgendwann auf mich zu- ob ich dies auch für sie machen würde? Gegen Bezahlung selbstverständlich? Und so wurde die Erstellung von Webseiten zum ersten geldbringenden Zweig in meiner langsam wachsenden Selbstständigkeit. Eine neue Tätigkeit, nur weil ich neugierig war und mir die digitale Welt die Möglichkeit bot, mir Wissen anzueignen, das andere nicht hatten!

Von der Online Präsenz bis zur Selbstvermarktung

Ich begann zudem, meine Online Präsenz weiter auszubauen. LinkedIn, Xing, ein Twitter Account. Mit dem ich zu Beginn nicht so viel anzufangen wusste. Bis da diese Konferenz kam, an der ich gerne teilgenommen hätte. Aber eben, ich habe ja 3 Kinder… Da lernte ich, dass an gewissen Veranstaltungen über den Inhalt getwittert wird. Ich schaute mir das an und merkte- da liegt noch viel mehr drin, in dieser virtuellen Welt! Als ich dann noch über Persönliches Wissensmanagement stolperte, war mir klar- was ich bis jetzt als Lernen und Online Präsenz ansah, war nichts, wirklich nichts!

Persönliches Wissensmanagement: Suche- mache Sinn daraus- Teile. Suche Quellen zu den Themen, die Dich interessieren. Nicht Bücher, sondern Personen! Die junge Dame, die so kreative Tortenrezepte bloggt. Der Herr, der auf Pinterest botanische Zeichnungen sammelt. Die Frau, die Videos über sketchnoting auf YouTube veröffentlicht. Kaum ein Thema, mit dem sich nicht andere beschäftigen und ihre Arbeiten im Internet teilen. Ich fing an, mir solche Quellen zusammenzusuchen und lernte eine ganz neue Art des Lernens und Weiterbildens kennen. Persönlich, erfahrungsbasiert, auf mein Themengebiet spezialisiert.

Doch was machen, mit all dem Gelernten? Sinn daraus machen und teilen. Ich begann, wieder einen Blog zu schreiben, diesmal gehaltvoll. Manchmal empfahl ich nur einen anderen Artikel, manchmal schrieb ich selbst, was mir so auf dem Herzen lag zum Thema, häufig inspiriert durch etwas, dass ich gelesen hatte. Ich machte Sinn aus dem Gelernten, in dem ich es aus meiner Perspektive weitererzählte. Und ich teilte es mit meinem wachsenden Netzwerk, welches mir dazu wiederum Feedback gab oder mir weitere Quellen zukommen liess.

Nach und nach begann so, meine Online Präsenz zu wachsen. Nicht nur pure Fakten, wie in einem Profil auf LinkedIn, sondern ich zeigte, von was ich etwas verstand und was mich interessierte. Kompetenzen, die ein CV nicht unbedingt widerspiegelt, die ich aber dank Link zu meinem Blog in diesen aufnehmen konnte. Ohne dies bewusst angegangen zu sein, hatte ich einen neuen Weg zur Selbstvermarktung eingeschlagen.

Virtueller Netzwerkaufbau- teilen und lernen

Dies funktionierte aber nur, weil ich das zugehörige virtuelle Netzwerk hatte. Leute, die lasen, was ich schrieb, es kommentierten und “liked”en und so sowohl meine Arbeit als auch meine Reichweite verbesserten. Die mich schlussendlich bekannt machten und mich ein Experte auf meinem Gebiet werden liessen. Ich entdeckte die Möglichkeiten der sozialen Netze.

Facebook war der Anfang, da war ich ja bereits zuhause. Doch nicht so viele meiner Freunde dort teilten meine Interessen. Auf LinkedIn kamen da ein paar mehr zusammen. Doch so richtig fand ich meine “peers” dann auf Twitter. Dank mehrerer glücklicher Zufälle lernte ich, wie man sich auf Twitter ein Lernnetzwerk aufbaut. Wie man die Personen findet, die gleiche Interessen haben, wie man mit ihnen interagiert, wie man wertvolle Beziehungen aufbaut. Nach knapp einem Jahr hatte ich bereits 200 Leute, die mir folgten, sich für meine Arbeit interessierten, sie zitierten. Ich hatte erste Blog Posts mit rund 200 Besuchen. Und es kamen die ersten Telefonanrufe. Ob ich an diesem Seminar einen Workshop moderieren könnte. Ob ich hier einen Artikel verfassen möchte. Ob ich an einer Zusammenarbeit interessiert wäre. Mein Netzwerk hatte mich in den entsprechenden Kreisen bekannt gemacht und verschaffte mir erste bezahlte Aufträge! Und gleichzeitig viele neue Ideen.

Neue Berufsbilder- was immer Du sein willst.

Ich verfasste einen gratis Online-Mini-Kurs, wie man sich mit Twitter ein Netzwerk aufbaut. Gerade jetzt konzipiere ich einen Kurs über WordPress und was man damit so alles anstellen kann. Und der nächste Kurs zu Persönlichem Wissensmanagement steht auch schon auf der Liste. Ich bin Online Dozentin geworden, fast ohne dazugehörige Ausbildung, dafür mit ganz viel praktischer Erfahrung. Ich wurde Working Out Loud Ambassadorin, Moderatorin und Workshop-Leiterin. Working Out Loud, eine neue und aktuelle Methode, wie man sich in der virtuellen Welt ein Netzwerk aufbaut, welches einem hilft, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Auch dies dank meinem Interesse und meiner Erfahrung, ohne einen formalen Abschluss, ohne spezifisches Training. Und nächstens plane ich, Coach und Mentorin für Frauen zu werden, die sich in die digitale Welt vorwagen möchten. Um sich dort einen Platz zu schaffen, auf dem sie ihre Interessen verfolgen, sich als Expertin positionieren, und sich damit ihren eigenen Beruf erschaffen können. Und danach kommt die nächste Idee, inspiriert durch die Möglichkeiten der virtuellen Welt.

Und da soll mal noch jemand sagen, die Digitalisierung sei schlecht für die Frau. Im Gegenteil! Nutzt die Chancen, die sich dank den neuen virtuellen Möglichkeiten bieten. Bringt Euch ein, macht Euch bekannt, verkauft Euch und Euer Können online. Sei es Euer Wissen (welches viel grosser ist, als Ihr meint!) oder Eure Produkte oder Eure Dienstleistungen. Ihr braucht nu rein wenig Zeit, Geduld und Neugier und Offenheit. Also nicht wirklich viel- oder?

Starting a new exciting project- the Open Science MOOC

It’s quiet a while since I posted last- despite or because there was a lot going on in my life recently. One of those things I want to and will share with you in the next months. It’s an initiative, completely volunteer-led at the moment, to do a Massive Open Online Course about the Principles and Practices of Open Science. It’s pursued by a group of ehnthusiastics who want to advocate and teach others about what Open Sciences is about and how it can be achieved. I stumbled upon it and now I am more than happy to be part of it. But read yourself how it started:

The Open Science MOOC Part 1 (of many)

For me, it all started with a tweet. This is actually not really surprising, me being a Twitter aficionado ever since I discovered the art of Social Learning and Working Out Loud. Both, #soclearn and #wol, stand for a mindset of networking, sharing, contributing, and collaborating in our digital world and therefore both have tight connections to what this project is about. While it is set up to later serve researchers all over the world to learn about the many aspects of Open Science, I will document its development from my very personal perspective and share this on the blog. I will “Work Out Loud” so others can comment, contribute, and learn.

So there was this tweet showing up in my timeline:

Open Science MOOC‏ @OpenSci_MOOC  Jun 27

The Open Science MOOC is entirely volunteer-led at the moment – if you’d like to get involved, just tweet it!

Open Science? I used to be an enthusiastic researcher in life science. MOOC? I already attended many MOOCs, being convinced by the format, and just had this great experience of a cMOOC– people networking online around shared interests. Both topics combined?? And if it’s only a tiny little bit I can contribute, I definitively will!! So I put my name on the list of volunteers and was very happy that I had this serendipitous finding thanks to my Twitter network.

Two months later, I lay in my hospital bed, rather bored as it happens on those days between interventions when you just have to wait. A message popped up. I read it. And I read it again. And I started to wonder if I was a bit drugged. No, it was real- an invitation to be part of the Steering Committee of the Open Science MOOC!

Of course I accepted, although I was wondering why on earth I was chosen for this job from this vast list of volunteers. And I immediately felt very well in the company of the other members. Not only because of their mindset of working together, being supportive, and contributing. It was also because of the diversity in the group. There was obviously a lot I could learn here!

It took 24 hours and all 13 invitees of the Steering Committee accepted the invitation. What a commitment! The first step was taken.

E-Learning is dead (already)!

When Andreas Wittke, founder of one of the major MOOC platforms in Europe, says „E-learning is dead“, you need to follow this up a bit.

His main points are:

Nowadays, e-Learnings are just a virtual image of an analogue thing- books turned into e-books. Analogous, an LMS is just a virtual image of a school with temporal and spatial barriers. More so, LMS often have very low usability as they were designed by teachers having methodology in mind, not usability. Therefore, e-Learnings and LMS do not change any structures or behaviours.

As long as E-learnings are designed to serve as virtual content in the context of the traditional image of school, they are way too expensive and ineffective.

In allen, wirklich in allen Wirtschaftsbereichen vermindert die Digitalisierung die Gesamtkosten, nur in der Bildung werden sie erhöht.

Only when digital education is detached from the current perception of schools and learning, which means detached from a closed group of enrolled students to whoever-wants-to-learn-this (upscaled and available large-area) and detached from temporal restrictions like hours or semesters, a real value will arise.

Taken together, he states that all the thousands of mini-e-learnings designed in companies and schools have a horrible cost-value ration. He might be right. I think he is.

But there’s another point in his article I do not agree. He states that the MOOCs are the first digital education baby, but still are restricted by their time limits- they have a starting and an end date. He wishes them to be available on demand. But then they aren’t MOOCs anymore! A major motivation in a MOOC is to attend a course together, although virtually, and to discuss content. To meet people, to comment, to support and to peer-review (which I still think is one of the best things in xMOOCs). I recently attended a MOOC with approx. 15-20 Persons. It was awful.

So maybe it’s just a thing of terminology. He wants to have lectures/resources ready for on demand (and possibly binge-like) learning with support from mechanical turks. This is not a bad idea. Still I am not sure if most people don’t prefer learning in a community of some kind, which will always restrict the anywhere-anytime.

And all the thousands of mini-e-learnings? In a perfect world, people would share them, allowing the generation of a huge content base that then supports this vision of self-directed independent learning.

Offering self-directed, motivating learning by content curation

Today it’s the start of the iMoox „Open Educational Resources“ of Sandra Schön and Martin Ebner. Educational resources you are allowed not only to use for your purposes but also to share and change according to your needs. This goes straight into the topic of content curation in teaching and learning, which I am really fond of.

Content curation does mean taking advantage of the best resources for your own learning project. Beside „not re-inventing the wheel“, content curation brings multiple advantages to a learning experience. It offers multiple views on a topic by including views of different authors or experts. It expands the content itself by giving the possibility to include sub-topics the teacher is not familiar with himself. It offers choice to the learner to select which resources (and media formats) he wants to use. And it tenders the potential to include content of different depth and length to meet students variable knowledge levels and time constraints.

Taken together, content curation fulfils many of the requirements for a self-directed, motivating learning experience. Doing so with OER is a save way to offer your students engaging and diversified content.

Picture from https://www.jisc.ac.uk/blog/sharing-the-love-for-oer-and-you-should-too-09-may-2014

The real benefits of virtual teaching

Christopher Pappas is one of the e-learning superstars- he founded the largest online community of e-learning professionals, the eLearning Industry– which makes him one of my very important teachers. Recently, he published a short article on talentlms.com „7 Tips to create a self-paced eLearning course“. Nothing groundbreaking, but a neat way to remember what nowadays e-learning really is (or should be) about.

  • Personalized Learning Plans: In traditional classrooms, all the students face the same content, independent of their previous knowledge, their preferences, and their learning speed. Virtual teaching allows students to pick or get delivered the content they need and work through it at their own pace.
  • Social Collaboration Activities: Learning from and with each other greatly enhances the learning experience and motivation. Virtual teaching allows for many different forms of collaborative work- asynchronous, spatially apart, and with online resources. 
  • Microcontent: Presenting the content in small pieces supports not only ubiquitous learning, but also consolidation and reinforcement of the material learned. Virtual teaching allows to learn bitesize, whenever, wherever.
  • Regular Assessment: Especially when learning at your own pace, it is important to get regular and qualitative sound feedback.  Online teaching includes an array of assessment options- self-directed online tests, online communication with the teacher, and peer-review as an important social collaboration activity. Virtual teaching allows to mix different ways of feedback, giving the learner an array of opinions on his mastery and progress.

But Virtual Teaching also asks for things:

  • Easy access: It is crucial that students can easily access and find their lectures and content.
  • Supportive Online Community: A supportive online community has to be build up in order to help students socialise, get feedback and help and be motivated.
  • Variety: Nowadays students ask for more than an online book. Only courses that take out most of the available virtual resources and offer a variety of material fulfilling students various preferences will be satisfying. Otherwise one could stick with the good old textbook.

Picture credit: http://gavs-maria.blogspot.ch/2015_03_01_archive.html

Peer Review – some lessons learned & some friendly advice – Learning Rush

After I recently attended a MOOC in which peer-review was very poor (reasons in short: wording in criteria was very strict so student assessed each other too bad and people repeatedly failed; students did not leave comments just grades, not enough students for peer review (!!- it was supposed to be a MOOC!)), I was wondering about the high and lows of peer review. Actually, I am convinced that it is one of the most valuable tools in online learning.

Why (for me) only online learning? Clare Gormely mentions it at the end of her blog post Peer Review – some lessons learned & some friendly advice – Learning Rush. Because it’s hard to assess friends. more…

Adaptive Learning for everyone?

I like the idea of Adaptive Learning. And after reading this article about Adaptive Learning in Compliance Training, I am sure thousands of employees will like it too.

Adaptive learning is a computer-based and/or online educational system that modifies the presentation of material in response to student performance.

This definition by Dreambox, a provider of an adaptive learning platform, very much nails it down. You first assess the students knowledge and then only give him the content he needs to fill his knowledge gaps. This saves time and enhances motivation. Both factors that are also extremely important in business environments with mandatory corporate training such as compliance training.

Although it sounds great, it’s not so easy to implement. Some schools or companies may be able to spend money on a platform that sophistically tests and then guides the learner through his very personal learning path. But most will not. Still, they may adapt some features of adaptive learning into their own learning management system, presupposed their learning is modular.

At the beginning, learners can be assessed through a quiz reflecting different levels of knowledge in different aspects of the content that has to be learned. What then on sophisticated learning platform the machine is doing, can also be done by a human being- telling the student that, based on his performance in the test, he has to learn these modules while he is allowed to skip others. Of course you don’t want to do this for a thousand students, but in smaller settings, it is doable, effective and motivating. You may even implement interim tests to adjust the mandatory modules, or you just finish with one big assessment.

In any case, this strategy can be applied in any LMS as long as the learning content is designed modular and you have a lecturer creating good quizzes and willing to do the additional work of assessing the initial student assessments. I am sure, it will pay out by having motivated and successful students!

Picture from Wikipedia

Microlearning- how to?

I already bothered you with a scoop about microlearning– learning in small pieces of about 10 to 15 minutes each. It meets the requirements set by short attention spans, learning by repetition, and flexibility in temporal learning. But how to translate this into a practical approach?

I guess we agree that just cutting a learning activity, e.g. an online lesson, into chunks only formally fulfils the definition of microlearning and is not really beneficial to reading smaller chapters in a printed text book. In contrast, it may result in annoyed students who feel like making only little progress in their learning paths.

Microlearning should take advantage of multimodal presentations, interactive assignments, and collaborative functioning, which are the real benefits of technology-enhanced learning.

This article from the magazine eLearning Industry highlights some activities that meet those requirements. Podcasts, infographics, videos. Branching scenarios, task-based simulations. User-generated blog posts (or wiki entries). Like to have some examples?

What about letting your students make a short video how they perform a practical task (e.g. adding a layer in their graphic design software), upload this on a platform and let fellow students comment- resulting in a reviewed library of hands-on videos?

What about presenting students short work-related situation (a customer calls you and asks…. What do you suggest to him?) and later presenting all the answers online so fellow students can learn for each others answers?

What about teaching students procedures by asking them to create checklists for each other and then let students study them one per week?

You may realise I already incorporate a collaborative learning scenario in every example. Of course you can prepare the tasks for the students and just let them study or answer. But especially microlearning, when content is small and therefore reading followed by peer-review or commenting is done quickly, provides a powerful base to include collaboration and thereby learning from each other.

Microlearning- when used for the right scenarios- is a very convenient way to meet todays need for temporal flexibility while at the same time enhancing learning by (spaced) repetition and reinforcement.

A fool with a tool…..

… is still a fool.

If you read blog posts of me before (like this one), you know I am very sceptical about using tools. Of course there are some very creative and innovative ones, and I personally like to play around. But then I often feel like they ask faculty and students to adapt to them (the tools) instead of seamlessly integrating into their (faculty and students) work flow. And this is the beginning of the end. Moreover, as I wrote in the post linked above, many of them disappear as quickly as they appeared.

I am very convinced that the essential point when creating fun /interactive /innovative /engaging /collaborative /younameit (online) lessons is concentration on the content and the design, not the environment or tools. 

The first questions should simply be „What shall my students learn?“. Is it some formal learning like basic physics? Is it a pure list of terms? Is it solving of some problem-based tasks? Is it applying what they learned before by adding their own tasks?

Of course the next question is „How shall they learn this“? By reading some text and studying some graphics? By self-generating content? By group work? By searching for online sources? By interviewing seniors? By discussing within a group of peers?

And then the time comes to first think about the „How to deliver this to the students“. And I strongly recommend to keep it simple! Use what you have– the Wiki in your LMS for example offers tons of possibilities, like generating a collection of case studies written by the students, gather additional resources found by the students, accumulate Q&As, curating a (self-made) video collection. Assignments include peer-reviews, group-compiled glossaries or text-based exams. And workshop modules provide space for group-written texts as peer-assignements. So be creative how to use the many options you already have in your LMS or other internal instrument like (micro)blogs or chat or document repository.

And if you still have this brilliant innovative idea you are not able to implement with what you have- there are more and more plugins for LMS that integrate third-party services. Just be careful that the service will not have shut down next year ;-).

Picture taken from http://www.schrockguide.net/uploads/3/9/2/2/392267/5395036_orig.png

Using WordPress as a learning management system

Last week I had another serendipitous event letting me learn something new. I stumbled upon a job offer, had a glimpse on the company’s website, and saw that they use WordPress as an LMS (learning management system). So here I am, working with WordPress for years now, and never thought about using it to present content for learning like articles, presentations and videos, do tests and quizzes, display learning paths and personal learning progresses. Of course I immediately had to check out what LMS plugins are available for WordPress and what value they have compared to a stand-alone LMS like Moodle.

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